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Herren 1. Liga: Doppelbericht vs. Olten und Emmen

Die M1 holt aus den ersten beiden Heimspielen der Finalrunde einen Punkt.

Man zeigt gegen Olten eine katastrophale Heimpremiere, um sich dann vier Tage später besonders im kämpferischen Bereich stark verbessert zu zeigen.

Man wollte es besser machen, denn auswärts in der Romandie verlieren darf man. Dann daheim sollten aber die Punkte gebucht werden, nahm man sich vor. Es wartete Olten, schon Gegner in der Qualifikationsrunde, gegen die man schon zwei Mal verlor. Aber eben, Heimspiele will und soll man immer gewinnen. Und wenn schon nicht gewinnen, dann wenigstens den besseren Gegner fordern.

Gegen Olten ist nichts von dem den SG-Mannen gelungen. Man agierte besonders im Angriff fahrig, warf – ohne dessen Leistung schmälern zu wollen – den gegnerischen Schlussmann berühmt und agierte in der zweiten Halbzeit sogar in der Deckung, sonst das Prunkstück, sehr inkonsequent. Es resultierte eine sehr klare Niederlage 21:31, die Oltner waren der SG schwer überlegen und konterte die zum Teil fast lustlosen Blauen konsequent nieder. Es war wohl die schlechteste Leitung der SG seit der Auswärtsniederlage in Olten im Herbst.

Doch es bot sich, geschuldet der Fasnacht, schon bald Möglichkeit zur Rehabilitation. Emmen und die SG verschoben das eigentlich am rüüdigen Samstag angesetzte Spiel einvernehmlich auf den Donnerstag eine Woche nach Fasnacht. Für die SG-Spieler eigentlich eine gute Affiche, hatte man doch bald auf die schwache Olten-Leistung Möglichkeit zur Rehabilitation. Und dies gelang den Blauen, es war von Anfang an eine besonders kämpferisch verbesserte Mannschaft auf dem Feld. Yves Mühlebach zeigte sich gewohnt treffsicher, die Gnos-Brüder konnten Akzente setzen und auch die Deckung mit Abwehrchef Korac hielt wieder besser dicht. So resultierte direkt nach der Pause, traditionell wohl die beste Phase der SG, sogar eine 7-Tore-Führung (18:11), diese musste die SG dann aber schmerzlich schnell wieder abgeben. Emmen holte, unterstützt durch einen guten Goalie-Wechsel, auf und überholte dann schon bald (20:23, 49. Minute). Man fürchtete, dass die Luft bei den Stadtluzernern draussen sei. Doch man bewies Nehmerqualitäten, rappelte sich nochmals auf und konnte eine offene Schlussphase erzwingen, in der Emmen mit einem Tor Rückstand den vermeintlich letzten Angriff hatte. Deren Topscorer Huwiler vermochte dann zum Leid der SG den Ball in den Maschen unterzubringen, es blieben der SG noch ein paar letzte Sekunden, die Moritz Studer für einen seiner gefürchteten Schlenzwürfe nutzen konnte, das Geschoss kam dann leider aber zu wenig platziert. Es resultierte eine gerechte Punkteteilung nach einem umkämpften und schönen Handballspiel.

Diesen Samstag geht es dann schon weiter für die SG, man absolviert das letzte der mühsam weiten Auswärtsspiele. Visp wird das Ziel der Reise sein, der dort ansässige Verein präsentiert sich stark in der Finalrunde, es wird wieder ein harten Stück Arbeit da.

SG Pilatus – SG HV Olten 21:31 (7:12)

Luzern Maihof. 83 Zuschauende. SR: Bieri/Glanzmann

Strafen: 2 x 2 Minuten SGP, 1 x 2 Minuten Olten

SGP: Eicher, Schnyder; Timo Baumann, Bühler (2), Burch (2), Ehrler (1), Gautschi (1), Basil Gnos (2), Flavio Gnos (1), Hermann (1), Korac (1), Mühlebach (8), Stadelmann (2), Studer

SG Pilatus – Handball Emmen 25:25 (14:10)

Luzern Maihof. 120 Zuschauende. SR: Celentano/Huber

Strafen: je 3 x 2 Minuten

SGP: Eicher, Schnyder; Timo Baumann (1), Büchler, Delchiappo, Ehrler, Gautschi, Basil Gnos (4), Flavio Gnos (4), Hermann (4), Korac (2), Mühlebach (8), Stadelmann (1), Studer (1)

Bericht: Basil Bühler

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