Drei Rencontre gab es diese Saison schon gegen die Thaler. Allesamt gingen verloren, allesamt knapp, teils dramatisch. Man braucht also kein Hellseher zu sein, um zu wissen, dass die blauen Mannen vom Pilatus extra motiviert in das Spiel gegen die Schwyzer gingen.
Es begann auch vielversprechend: Man startete gut in die Partie, besonders offensiv flutschte es, sonst nicht das Prunkstück der SG. Dafür präsentierte sich die eigene Abwehrreihe zu Beginn auch nicht wirklich sattelfest, was zu einem ausgeglichenen, aber sehr hohen Score führte (10:9 nach 15 Minuten). Man musste also bei gleicher Angriffseffizienz die Abwehr stabilisieren, so wird wohl endlich der erste Sieg gegen Muotathal Tatsache werden. Das Tempo im Spiel nahm bis zur Halbzeit dann etwas ab, knapp blieb es. Mit 15:13 wurden die Seiten gewechselt.
Entscheidend in der zweiten Halbzeit war dann wohl, dass die Blauen das Tempo der ersten Halbzeit weitergehen konnten, während den Thalern mit der Zeit die Luft ein bisschen auszugehen schien. Das Heimteam wechselte die ganze Bank durch, bis auf Abwehrchef Korac konnte sich jeder Feldspieler in die Torschützenliste eintragen. Nicht in diese Liste eingetragen hat sich Torhüter Franz Schnyder, der dafür aber 17 Saves eingetragen hatte. Er bot eine sehr starke Partie und hat grosse Anteil am erfolgreichen Ausgang der Begegnung.
Nun, wie schon in der Vorrunde scheint die SG Zeit gebraucht zu haben, um in der Liga anzukommen. Nach vielen unerfreulichen Resultaten hat man jetzt einen Lauf von zwei gewonnenen Spielen nacheinander. Nächsten Samstag kommt die Zweite des BSV Bern Muri in die Maihofhalle zu Luzern. Die Serie will ausgebaut werden...
SG Pilatus – KTV Muotathal 33:26 (15:13)
Luzern Maihof. 180 Zuschauende. SR: Eberhard/Lanz
Strafen: 6 x 2 Minuten SGP, 5 x 2 Minuten KTVM
SGP: Schnyder/Eicher; Burch (5), Bühler (2), Delchiappo (1), Ehrler (2), Gautschi (2), Basil Gnos (5), Flavio Gnos (3), Hermann (1), Korac, Mühlebach (6), Stadelmann (2), Studer (4).
Bericht: Basil Bühler



