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Herren 1: Verpasste Chance

Mit einem Sieg gegen Dagmersellen wäre die SG Pilatus auf die Zielgerade eingebogen und hätte die Finalrunde bereits vor Augen gehabt. Nun muss das Team im schwierigen Restprogramm mindestens zwei Siege erkämpfen um das Saisonteilziel Finalrunde zu erreichen.

Die Absenzen im Team der SG Pilatus sind nicht ausschlaggebend gewesen, dass dieses Spiel verloren worden ist. Im Spiel gegen Dagmersellen sind wiederholt Angriffe zu fahrig und fehlerhaft ausgeführt worden. Da nützt eine solide Abwehrleistung alleine nicht. Die SG Pilatus hat im Angriff ganz eindeutig mehr drauf als am vergangen Samstag und hat sein Potenzial schon mehrmals in dieser Saison gezeigt. Doch ohne konstante Leistung über 60 Minuten können enge Spiele im Handball nicht gewonnen werden.

Die Chancen sind intakt und die Ausgangslage trotz dem schweren Restprogramm gar nicht schlecht. Wenn sich das Team auf seine Stärken besinnt und zusammensteht wird es ihm gelingen die Chance zu packen um ihr gesetztes Saisonteilziel zu erreichen.

Die wichtigsten Fakten zum Spiel sind schnell aufgezählt. Die SG Pilatus ist praktisch über die ganze Spieldauer im Rückstand gelegen. Ab der 37. Spielminute begann der Angriffsmotor der SG Pilatus vollends zu stocken. Daraus resultierte bis zur 50. Spielminute ein 5-Tore-Vorsprung für Dagmersellen. Dass es auch anders geht hat die SG Pilatus anschliessend gezeigt, indem sie innert 3 Minuten den Rückstand auf ein Tor reduziert hat. Leider wurden aber in den letzten Spielminuten die Angriffe wieder fahrig und fehlerhaft ausgespielt und das Schlussresultat von 28:32 resultiert als logische Folge. Wenn sich das Team auf die eigenen Stärken besinnt, die Angriffe konsequenter ausführt und in der Abwehr weiterhin rackert kehrt es hoffentlich im nächsten Spiel wieder auf die Siegerstrasse zurück.

SG Pilatus – TV Dagmersellen 28:32 (11:15)

Maihofhalle – 125 Zuschauer. – SR: Catanzaro/Schelbert Strafen: 1 x 2 Minuten gegen SGP, 4 x 2 Minuten gegen Dagmersellen,

SGP: Eicher/Schnyder; Bäni, Bucher (3/1), Delchiappo, Gautschi (1), Gnos, Hermann (1), Hess Sven (4), Hess Fabio (5), Muff (7), Mühlebach (3), Riederer (3), Stadelmann.

 

Bericht: David Riederer

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