Enttäuscht waren sie, die Spieler der SG. Vorgeführt von den alten Herren von BORBA. Über 60 Minuten hatte man höchstens 10 Minuten lang mithalten können, danach musste man abreissen lassen. In der restlichen Spielzeit blieb nur die unangenehme Aufgabe, den Schaden in Grenzen zu halten, was ebenfalls eher mässig gelang, resultierte doch eine 24:35-Niederlage. Vor allem hatte man in der Deckung, obwohl viel vorgenommen, gesündigt, 35 Gegentore sind deutlich zu viel. Zudem trafen die sonst entscheidenden Rückraumschützen der SG zu wenig, um die BORBA-Abwehr zu einer ähnlichen Löchrigkeit zu zwingen wie unsere. Zusammenfassend kann von einem Nachmittag zum Vergessen berichtet werden. Abhacken, Weihnachtsbraten essen, Korken knallen lassen und dann weitermachen!
Nun ist schon über die Hälfte der Distanz zurückgelegt. Die SG rangiert auf dem 6. Tabellenplatz, was bei einer Anzahl von 12 Mannschaft noch knapp zur oberen Tabellenhälfte reicht. So weit so gut, kann man mit einiger Distanz zum letzten Spiel vor der Weihnachtspause resümieren. Doch zufrieden werden sich die SG-Akteure nicht zeigen. Man kann mehr als das gegen BORBA Gezeigte, bewiesen im Spiel gegen Sursee, als man ein absolutes Spitzenteam mit einer gehörigen Packung aus dem Pilatusland jagte. Die Saison begann enttäuschend und endet nun wieder mit einem Dämpfer. Dazwischen lag aber eine Phase der konstant guten Leistungen. An diesen gemessen darf man schon positiv auf die letzten Spiele zurückschauen. Das übergeordnete Ziel – Nichts mit dem Abstieg zu tun haben wollen – kann nach dieser Vorrunde anvisiert werden.
Die Spiele im neuen Jahr werden des Öfteren Auswärtsspiele sein. Darunter Fahrten nach Wädenswil, ins Muotathal, nach Lenzburg oder zum HC Mutschellen. Vornehmlich auf dem Land in gut gefüllten Hallen wird das Ringen um Punkte weitergehen. Man darf gespannt sein!
SG Pilatus – BSV BORBA Luzern 24:35 (11:17)
Maihof Luzern, 125 ZuschauerInnen; SR: Korqaj/Plönnes
Strafen: 2x2 Minuten SGP; 1x2 Minuten BORBA
SGP: Schnyder, Rast; Augugliaro (3), Büchler (2), Bühler (3), Burch (8), Ehrler (1), Heller, Petkovic (1), Schaufelberger (1), Schnetzler (1), Studer (4)
Bericht: Basil Bühler



