Zum dritten Spiel der Saison traf sich im Maihof wieder eine junge Mannschaft, die, trotz fehlender Routine im Zusammenspiel, sich bereit erklärte die Talents vom Zürisee niederzukämpfen. Es wurde schwungvoll begonnen und nach 15 Minuten war wohl jedem Beteiligten klar, dass sich hier ein enges Spiel entwickeln wird. Die Szenerie wurde von den beiden Abwehrreihen dominiert, was sich am niedrigen Resultat von 18 zu 23 ablesen lässt. Was sich am Resultat aber auch zeigt ist, dass besonders von der unterlegenen Mannschaft zu viel vor dem Tor gesündigt wurde.
Bis zur Halbzeit konnten die jungen Luzerner gut mithalten und sich Hoffnung auf einen Punktgewinn machen. Nach der Pause stellte der Gegner seine Abwehr auf die offensivere Variante einer 5:1-Abwehr um. Dies kreierte eine gewisse Überforderung des SG-Rückraums, was den Gästen die Möglichkeit gab, durch konsequentes Angriffsspiel die Differenz herzustellen. Diese wurde dann, als sich die SG von der Baisse erholt hatte, leider nicht mehr kleiner. Spannend ist, dass eine gewisse „Verschlafenheit“ nach den 10 Minuten Pause in der Halbzeit auch die erste Mannschaft charakterisiert.
Mit dieser Erkenntnis muss auch die Diagnose für die Mannschaft der SG beginnen. Zudem müssen die allesamt jungen Spieler noch lernen, in den entscheidenden Momenten abgezockter zu agieren. Woran aber nichts zu motzen ist, ist die Bereitschaft jedes Teammitglieds, jederzeit Vollgas für das Team zu geben. Aus diesem Grund gibt es auch keinen Grund, sich Sorgen um die zweite Mannschaft der SG zu machen. Als „Entwicklungsteam“ braucht man halt Zeit, die vorhandenen Ansätze in Punkte umzumünzen. Nächste Möglichkeit zum Schritt zu den Punkten hat man am 15. Oktober in Dagmersellen. Die traditionell umkämpften Spiele gegen den Kantonsrivalen sind immer Highlights und die Mannschaft wird entsprechend erwartungsfroh und bis in die Haarspitzen motiviert aufs Land raus reisen.
SG Pilatus – SG Horgen-Wädi Talents 18:23 (10:11)
Maihof Luzern; 50 ZuschauerInnen; SR: Estermann/Gusset
Strafen: 3 x 2 Minuten gegen SGP, 1 x 2 Minuten gegen Horgen-Wädi
SGP: Bilic, Lauber; Augugliaro (1), Baumann (2), Büchler, Bühler (7/2), Ehrler, Heller, Petkovic, Schnetzler, Studer (8)
Bericht: Basil Bühler



