Motiviert, jedoch mit einem angeschlagenen Kader, starteten wir am Samstagabend in unser fünftes Meisterschaftsspiel gegen den HSC Suhr Aarau. Die Ziele hatten sich nicht geändert; eine stabile Verteidigung, wenig technische Fehler und ein ideenreicher Angriff. Zur Pause konnten wir uns durch einen guten Angriff und einer starken Torwartleistung eine Fünftoreführung (16:11) erkämpfen, auch wenn man in der Abwehr noch konsequenter hätte sein können. Auch nach dem Start der zweiten Halbzeit schien der Heimsieg nie gefährdet und wir konnten den Vorsprung weiter ausbauen. Trotzdem entwickelte sich das Spiel nicht zu einer Abwehrschlacht und die HSC hatte weiter viele Torchancen, welche häufig souverän von unseren Torhütern gehalten wurden. Der Angriff der Gäste lief meistens über die zwei Schlüsselspieler mit der Nummer 5 und 28, welche wir leider nicht komplett unter Kontrolle bringen konnten und man zehn Tore nur durch den Spielmacher kassierte. Häufig suchte Suhr Aarau die Flügel oder den Kreisläufer, welche am Samstag jedoch keine super Chancenauswertung zeigen konnten. Auf unserer Seite fanden wir im Angriff meistens eine Lösung, um die gegnerische Abwehr zu knacken, jedoch könnte man noch an der Chancenauswertung arbeiten. Im Vergleich zu den vorherigen Spielen der SG Pilatus konnte man die technische Fehler-Quote stark reduzieren, was sicher nicht nur unsere Trainier erfreute. Mit einem Abstand von acht Torenn gewannen wir schlussendlich das Spiel im Rossmoos und können mit einem guten Gefühl und zwei Punkten in die Ferien gehen.
SG Pilatus – HSC Suhr Aarau 35:27 (16:11)
Zuschauer: 80
Schiedsrichter: Baumann Roman, Haldemann Jens
Strafen: 5 x 2 Minuten gegen SG-Pilatus 4 x 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen
SG-Pilatus:
Feldspieler: Zimmermann Ben (6/8), Lutz Frederik (1/1), Bühler Robin (2/3), Fuchs Quentin (7/8), Schmid Aurel (3/5), Epp Nils (4/5), Jarchow Janek (3/3), Lampart Sergio (1/2), Hächler Sean (2/5), Sfar Gandoura Ylian (4/6), Overby Arthur (2/6)
Torhüter: Mehr Livio (11/31, 36%), Lou Wey (4/11, 37%)
Hannes Wyss



