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Spielvorschau 1. Liga: Dringend auf Punkte angewiesen

Zum Abschluss der ersten Saisonhälfte steht für die SG Pilatus eine Doppelrunde an. Die Luzerner müssen dabei um die Qualifikation für die Finalrunde zittern – eine kleine Überraschung. Mit einem Sieg am Freitag gegen die SG HV Olten wäre die Qualifikation aber so gut wie sicher.

Zwei Partien stehen für die SG Pilatus in diesem Jahr noch auf dem Programm. Am Freitag kommt es in der Maihof-Halle (Anspiel um 19:00 Uhr) zu einem richtigen Finalspiel. Mit einem Sieg könnten sich die Pilatus-Handballer praktisch definitiv für die Finalrunde qualifizieren. Sie würden dann in der Tabelle an den Solothurnern vorbeiziehen. Diese treffen am Sonntag noch auf den TV Dagmersellen, der sich seinerseits ebenfalls noch für die Finalrunde qualifizieren kann. Nur eine dieser beiden Equipen könnte die SG (dank dem besten Torverhältnis der Gruppe) dann noch überholen. Vorausgesetzt, die Wiggertaler gewinnen das Luzerner Derby gegen Handball Emmen.

Sieg gegen Olten Pflicht

Mit anderen Worten: Ein Sieg gegen Olten ist für die SG Pilatus Pflicht – und eine lösbare Aufgabe. Im Hinspiel zeigten die Luzerner keine gute Leistung und verloren mit 27:29. Bereits zwei Tage später rehabilitierten sie sich im Spiel gegen den KTV Muotathal mit einem Kantersieg.

Zwar hat die SG die letzten drei Spiele verloren. Gegen Tabellenführer Stans zeigte sie aber eine hervorragende Leistung und hätte Punkte verdient gehabt. Die Formkurve zeigt also wieder nach oben. Und gegen die SG HV Olten hat die SG noch eine offene Rechnung zu begleichen.

Schwierige Partie am Sonntag im Muotathal

Am Sonntag treffen die Luzerner auswärts auf den KTV Muotathal (MZH, 16:00 Uhr). Hier sind die Vorzeichen umgekehrt. Nach der erwähnten schmerzlichen Niederlage wollen sich die Schwyzer rehabilitieren. Zudem hat sich der KTV Muotathal in der zweiten Hälfte der ersten Saisonhälfte (nach der 34:20-Klatsche in Luzern) deutlich gesteigert und vor eigenem Publikum kein Spiel mehr verloren. Auch gegen Stans resultierte ein wenn auch knapper Sieg. Die SG ist entsprechend gewarnt.

Die verbleibenden Partien versprechen enorm viel Spannung. Auf Rechnereien wollen sich die Luzerner derweil nicht verlassen. Sie verfolgen klar das Ziel, auf die Siegerstrasse zurückzukehren und in den verbleibenden zwei Partien die vier zu vergebenen Punkte zu holen. (mag)

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