Nach drei Niederlagen in den ersten fünf Spielen der Finalrunde ist der Zug für die SG Pilatus für die Barrage-Spiele in die NLB wohl bereits abgefahren. Im entscheidenden Spiel gegen den BSV Stans liessen die Pilatus-Handballer den letzten Willen vermissen, weshalb es schliesslich eine deutliche 21:28-Niederlage absetzte. Eigentlich wurde nach der schwachen Leistung gegen den TV Pratteln eine Wiedergutmachung gefordert. Diese blieben die Luzerner jedoch schuldig.
Welche Leistung die SG Pilatus im Derby gegen den TV Dagmersellen, den Tabellenletzten dieser Finalrunden-Gruppe, abliefern wird, hängt einmal mehr von der Einstellung der Pilatus-Handballer ab. Beim ersten Aufeinandertreffen deklassierte die SG die Wiggertaler 34:19 und feierte auswärts ein regelrechtes Heimspiel. Das eigentliche Heimspiel verloren die Stadtluzerner dann aber 28:32.
Nach dem enttäuschenden Stans-Spiel hatten die Pilatus-Handballer etwas Pause und Zeit, sich Gedanken zum restlichen Verlauf der Saison zu machen. Die Erwartungen an die talentierte Equipe bleiben hoch. Und angesichts der sich bietenden Chance auf NLA-Einsätze beim HC Kriens-Luzern werden sich verschiedene Spieler nochmals in den Vordergrund spielen wollen. Das wird sich in den kommenden Spielen zeigen. Gerade gegen den Kantonsrivalen wird die Motivation bei den Pilatus-Handballern aber gross sein. (mag)



