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Spielvorschau NLB: SG Pilatus - HSG Siggenthal / Vom Stein Baden

Am kommenden Sonntag 17.4. trifft die SG Pilatus in der viertletzten Runde auf Siggenthal. Mit einem Sieg können die Chancen auf den Ligaerhalt noch aufrecht gehalten werden. Das Spiel wird aber in vielerlei Hinsicht zum Charaktertest.

Nach einer längeren Saisonpause nimmt die SG Pilatus am kommenden Sonntag in der Maihofhalle die letzten drei Etappen des NLB-Marathons in Angriff. Ab 17:15 Uhr gilt es wieder ernst.

In der Pause über die Osterzeit hat sich innerhalb des Teams doch einiges getan. Weingartner unterschrieb in Gossau und Gwerder in St. Gallen. Die beiden besten Torschützen der NLB-Equipe stehen somit dem Team nächstes Jahr nicht mehr zur Verfügung. Noch steht die SG Pilatus nicht als Absteiger fest, aber braucht in den verbleibenden Runden wohl ausschliesslich Siege, um das Blatt noch zu wenden. Die Frage stellt sich nun: Hängen sich alle Spieler nochmals voll für die SG rein, auch wenn sie im Hinterkopf schon wissen, dass sie nächstes Jahr sowieso nicht mehr das Pilatus-Dress überstreifen werden? Das Spiel gegen die Aargauer wird aber auch andererseits zum Charaktertest. In Sachen Kampfkraft und positive Emotionen kam in der bisherigen Saison vom Team eindeutig zu wenig. Will man das Ruder im Abstiegskampf nochmals rumreissen, muss hier in den verbleibendenden Spielen deutlich mehr kommen. Bei der SGP wird viel vom Rückraum um Hess, Weingartner und Studer abhängig sein. Weingartner schaffte am vergangenen Wochenende mit dem U21-Nationalteam die Qualifikation zur EM-Endrunde und sollte deshalb mit viel Selbstvertrauen ins Spiel gehen.

Mit der HSG Siggenthal / Vom Stein Baden gastiert ein Mittelfeldteam im Maihof. Auswärts unterlag man in einem Wochentagspiel nach mässiger Leistung mit 26:23. In der Offensive ist das Team von den Toren des Dreizacks Hauller/Moser/Merz abhängig, welche sich für einen Grossteil der erzielten Treffer verantwortlich zeigen. Siggenthal ist eine solide Truppe, liegt aber an einem guten Tag in Reichweite.

Der direkte Kontrahent aus Wädenswil tritt am Vortag gegen die Espoirs aus Schaffhausen an, wobei die Nordostschweizer als klarer Favorit ins Spiel gehen. Siegt das Team von Trainer Michael Suter am Zürichsee und schlägt die SGP die Siggenthaler, könnte man auf zwei Punkte verkürzen und den Druck auf „Wädi“ wiederum vergrössern.

Die Erwartungshaltung an die Pilatus-Handballer ist nun gross – ein Sieg Pflicht! Unterstützen wir unser Team deshalb im drittletzten Heimspiel der Saison wiederum lautstark. Hopp SG Pilatus!

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