Die Pilatus-Jungs starteten gut in die Partie und erzielten durch Neil gleich zwei sehenswerte Tore aus dem Rückraum. Unsererseits gelang es den Füchsen den ein oder anderen Ball abzubeissen und mit aggressiver Deckung Durchbrüche zu verhindern. Die Füchse stellten schon nach wenigen Minuten ihre ultradefensive Abwehr auf eine Manndeckung um, was uns mehr Räume fürs 1:1 eröffnete. Da wir aber via die gegnerischen Freistossvarianten zu viele einfache Tore bekamen, konnten wir uns nie entscheidend absetzen. Ab der 20. Minute mussten wir die Füchse herankommen lassen und uns mit einem 15:15-Pausenstand begnügen.
In der zweiten Halbzeit hielt Torhüter Finn zu Beginn viele freie Bälle, nachdem man teilweise sträflich ausgespielt wurde. Im Angriff fanden wir nur keine Lösungen mehr gegen die lehrbuchreiche 6:0-Abwehr und beging zu viele technische Fehler mit der Harzkugel. Schnell lag man in der Folge mit drei bis vier Toren in Rückstand. In der Schlussphase probierte man es mit einigen Wechseln im Angriff, welche jedoch gar keine Wirkung brachten. Viele der Jungs agierten vor der lautstarken und hektischen Kulisse wie gelähmt und kamen nicht auf ihre gewohnte Leistung. Die jungen Spieler 2007 und Jüngling Ben erzielten an diesem Sonntagmittag mehr treffen als die erfahrene 2006er-Garde. In der Schlussphase lief man dem Gegner mit einer offensiven Deckung ins offene Messer und der Rückstand betrug zum Ende mit 31:24 sicherlich einige Tore zu viel.
Füchse Emmenbrücke – SG Pilatus 31:24 (15:15)
Erlen Emmenbrücke. – 75 Zuschauer. – SR: Süess
Strafen: je 2 x 2 Minuten
SGP: Finn/Claudio; Jannis, Kevin, Timon (1), Nils (5), Rino (1), Sergio (2), Neil (5/1), Marc Steiner (3), Lukas (1), Marc Wöhler (4), Ben (2).



