Zu Beginn des Spiels konnte sich die SG Pilatus einen kleinen Vorsprung von zwei Toren verschaffen. Dieser konnte auch eine Zeit lang gehalten werden. Nach etwa 15 Minuten war dieser Vorsprung wieder aufgebraucht, da wir leider viele Chancen nicht verwandeln konnten. Wir kämpften weiter, doch unsere Chancenauswertung blieb ungenügend Dennoch konnten wir bis Ende der ersten Halbzeit mit einer Tordifferenz von minus drei Toren an der gegnerischen Mannschaft dranbleiben.
In der Halbzeitpause hatte das ganze Team noch die Hoffnung und auch den Willen, das Spiel noch zu drehen. Wir kamen konzentriert und entschlossen aus der Kabine, um das Spiel zu gewinnen.
Doch nach der Pause dauerte es fünf Minuten lang, bis wir das nächste Tor erzielen konnten, zu viel Zeit ging verloren, um den Rückstand schnell aufzuholen. Es fehlte uns an Selbstvertrauen und Mut, um Torchancen konsequent zu verwandeln. Stattdessen gab es viele Pfosten- und Lattenschüsse. Doch nachdem Stäfa einen 7 Tore-Vorsprung ausarbeiten konnte, versuchten nur noch wenige Pilatus-Spieler, überzeugt das Spiel zu drehen. Wir konnten Stäfa leider nichts mehr entgegensetzen. Dennoch waren die letzten zehn Minuten mit der Anfangsphase die besten Phasen unseres ganzen Spieles.
Allgemein war unser Spielverhalten nicht schlecht: Wir haben die richtigen Würfe genommen, haben sie aber einfach nicht verwandeln können. Unsere Abwehr war solide in manchen Phasen des Spieles, leider gelang es uns aber nicht konstant gute Leistung zu zeigen.
HC GS Stäfa – SG Pilatus 27:21 (14:11)
Strafen: 3 x 2 Minuten gegen Stäfa, 1 x 2 Minuten gegen SGP
SGP: Hollitzer; Gwerder (4), Annen, Kovacevic (1), Inderbitzin, Sigrist, Mau (2), Buholzer (1), Gysin, Röttges (2), Davis (2), Wolfisberg (1), Mai (8).
Finley Röttges



