Wir starteten motiviert in die erste Halbzeit und führten anfangs mit einem Tor Vorsprung. Aber auch unser Gegner zeigte sich voller Energie und Kampfesgeist. Er reagierte prompt auf diesen Abstand und holte den Rückstand auf. Leider gab es einige technische Fehler auf Seiten der SG Pilatus, so dass die Führung nicht mehr gehalten werden konnte. In der 20. Spielminute gab es das erste Timeout von Seiten des SG Pilatus. Unser Team erhielt von unseren Trainern Hinweise, wie der Rückstand wieder aufzuholen sei. Trotz Berücksichtigung der Anweisungen schafften wir es nicht, das Spiel wieder zu führen und der Gegner setzte sich dann mit einem immer grösseren Vorsprung durch. Mit dem Spielstand von 13:10 war die erste Halbzeit beendet.
In der Pause sah man bei den meisten Spielern ziemlich ratlose und müde Gesichter was den Spielstand widerspiegelte. Unsere Trainer gaben uns weitere Tipps und sagten uns, dass wir jetzt St. Gallen endgültig den Tarif durchgeben sollten. Mit voller Motivation ging es wieder auf das Spielfeld.
Doch der Start verlief dann doch nicht so wie geplant und die SG kam nicht an St. Gallen heran. Wir bekamen zu schnell und zu einfach Gegentore. Was wir in der Pause besprochen hatten, konnten wir nicht wie geplant umsetzen. Nach einer spannenden Aufholjagd nahm sieben Minuten vor Schluss St. Gallen das zweite Timeout und wir waren bereits nur noch zwei Tore hinter dem Gegner. Doch nach der Auszeit lief es dann nur noch Bach ab und wir machten zu viele technische Fehler und vergaben 100%ige Chancen. Wir verloren das Spiel mit knappen 3 Toren. Die Enttäuschung war bei den Luzernern sehr gross, da St. Gallen nicht besser aber schneller und effizienter gespielt hat. Letztendlich war es ein Spiel was die SG hätte gewinnen können aber leichtsinnig vergab.
TSV St. Otmar St.Gallen – SG Pilatus 25:22 (13:10)
Luzern Maihof – 75 Zuschauer – SR: Gusset/Estermann
SGP: Hollitzer (11 Paraden), Davis (3 Paraden); Annen (1), Kovacevic (4), Inderbitzin (1), Sigrist (1), Mau (3), Buholzer, Gysin, Röttges (2), Schumacher, Davis (1), Wolfisberg (2), Mai (7)
Bericht: Felix Mau



