Die U17-Elite holt dank einem 21:27-Auswärtssieg gegen eine schwache SG Horgen/Wädenswil die ersten zwei Punkte in der Saison 2018/19.
In unserem zweiten Spiel der neuen Saison ging es nach Wädenswil, dort spielten wir gegen den anderen Aufsteiger der vergangenen Saison. Bevor das Spiel begann merkten wir, dass dieses Spiel ein besonderes und auf jedem Fall ein wichtiges Spiel sei, es war ein sogenanntes 4-Punkte-Spiel und dementsprechend war unsere Motivation schon hoch bevor es los ging. In den ersten zehn Minuten zeigten wir sofort, dass wir die zwei Punkte nach Hause holen wollten, denn wir spielten gut im Angriff und verteidigten stark, so dass unsere Gegner oft übers Zeitspiel in den Abschluss mussten. Das einzige Problem lag darin, dass wir in der Verteidigung, trotz Zeitspiel des Gegners, immer noch Tore erhielten. Dieses Prinzip wiederholte sich fast durchgehend in der ersten Halbzeit, bis kurz vor Ende der ersten Hälfte. Als die erste Hälfte dem Ende hingegen sah, zogen wir mit 3 Toren in Front und nahmen dementsprechend einen kleinen Vorsprung mit in die Pause.
Anfangs der zweiten Hälfte spielten wir mit unserer «Geheimwaffe», das heisst wir gingen ins 7 gegen 6 und spielten mit drei Kreisläufer. Diese Taktik funktionierte sofort und wir bekamen Löcher oder spielten Kreispässe. Als wir nach kurzer Zeit eine Zweiminutenstrafe in Kauf nehmen mussten wurde unser «Flow» ein wenig gebremst und wir konnten unseren Vorsprung zwar verwalten, jedoch nicht mehr ausbauen. Da der Gegner schlussendlich doch zu wenig Qualität hatte, kamen sie uns nicht mehr näher. So gewannen wir mit sechs Toren Unterschied in Wädenswil und machten einen ersten Schritt zum angestrebten Ligaerhalt.
Nächsten Samstag müssen wir gegen den BSV Bern-Muri versuchen Punkte zu klauen. Das Spiel ist am Samstag, dem 15.09 um 16 Uhr.
HC Horgen/Wädenswil – SG Pilatus 21:27 (12:15)
2 x 2 Minuten Horgen/Wädi, 4 x 2 Minuten SGP
Buholzer (4), Annen (2), Scorrano (1), Inderbitzin (3), Mai (9/5), Aschwanden (1), Augugliaro (2), Gysin (2), Kovacevic (3).
Bericht: Carlo Inderbitzin



