Einen Tag nach Maria Empfängnis stand für uns das harte Auswärtsspiel in Schaffhausen an. Die Vorgabe der Trainer war klar: dem Branchenprimus und amtierenden Meister einen harten Kampf liefern und falls paar Punkte klauen.
Das Spiel begann dann auch sehr verheissungsvoll für uns. Die ersten 20 Minuten hielten wir gut mit, blieben mit zwei Toren in Schlagdistanz. Doch dann brachen wir komplett ein, offensiv wie defensiv. Es gelang uns kein Tor mehr. Hinten hingegen fingen wir uns bis zum Ende der ersten Halbzeit noch fünf weitere Tore ein. Innerhalb von 10 Minuten wuchs unser Rückstand von zwei auf sechs Tore. Dementsprechend ungemütlich fiel dann auch die Kabinenansprache aus. Defensiv lief es dann tatsächlich wieder besser, doch offensiv fehlte die Dynamik, die es braucht, um die flexible Abwehr von Schaffhausen zu durchbrechen. Am Ende verloren wir das Spiel dann auch klar und deutlich mit 33:23.
Doch trotz der hohen Niederlage konnten wir etwas Positives aus dem Match ziehen. Denn obwohl vieles gegen uns lief, kämpften wir bis zum Schluss. Unsere Aufgabe wird es jetzt sein, das Spiel zu vergessen und im Training konzentriert und motiviert auf den nächsten Gegner, GC Amicitia Zürich, vorzubereiten.
Kadetten Schaffhausen – SG Pilatus 33:23 (19:13)
Strafen: 2 x 2 Minuten gegen Kadetten, 4 x 2 Minuten gegen SGP
SGP: Lauber, Rast; Nauer (3), Thomann, Heller (2), Augugliaro (5), Rilak (1), Weingartner (1), Linder (2), Oertli (7/2), Petkovic (2), Schnetzler.
Bericht: Leo Thomann



