Die Saison der SG Pilatus U19 Elite begann mit klar definierten und ambitionierten Zielen: der Gewinn des Cups, der Schweizer Meistertitel und eine makellose Bilanz ohne Niederlage. Entsprechend fokussiert und entschlossen startete das Team in die Vorrunde. Von Beginn an zeigte die Mannschaft ihre Qualität und konnte sich gegen sämtliche Gegner durchsetzen – sowohl in der Meisterschaft als auch im Cup.
Trotz dieses erfolgreichen Starts war die Saison nicht frei von Herausforderungen. Die begrenzten Trainingsmöglichkeiten mit nur zwei Mannschaftstrainings pro Woche erschwerten die Weiterentwicklung im Kollektiv. Zudem musste das Team in der Vorrunde eine Niederlage hinnehmen, was den Anspruch, ungeschlagen zu bleiben, früh zunichtemachte. Dies verstärkte jedoch den Ansporn, in der zweiten Saisonhälfte keine weiteren Spiele mehr zu verlieren.
Ein weiterer erschwerender Faktor war die Verletzungssituation. Immer wieder fielen Spieler aus oder waren angeschlagen, wodurch die Kaderbreite eingeschränkt wurde. Dies stellte das Team vor zusätzliche Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Konstanz der Leistungen. Dennoch gelang es der Mannschaft, sich immer wieder zu behaupten und die Spiele erfolgreich zu gestalten.
Nach der Winterpause entspannte sich die personelle Lage etwas. Viele zuvor verletzte Spieler kehrten zurück, wodurch das Kader wieder breiter aufgestellt war. Trotz zwischenzeitlicher Veränderungen innerhalb des Teams bewies die Mannschaft grosse Flexibilität und Zusammenhalt.
Im Cup musste die SG Pilatus U19 Elite im Halbfinal gegen Pfadi Winterthur eine Niederlage hinnehmen und schied somit aus dem Wettbewerb aus. Damit blieb eines der grossen Saisonziele unerreicht. Umso mehr rückte nun der Fokus auf die Meisterschaft und den Gewinn des Schweizer Meistertitels.
In den Playoffs zeigte das Team erneut seine Klasse. Mit überzeugenden Siegen, unter anderem mit einem Vorsprung von neun Toren, setzte die Mannschaft ein starkes Zeichen. Zwar musste man auch hier eine Niederlage mit sieben Toren Differenz einstecken, doch insgesamt reichte die Leistung aus, um sich den Schweizer Meistertitel zu sichern.
Damit krönte die SG Pilatus U19 Elite eine intensive und herausfordernde Saison mit dem grössten Erfolg auf nationaler Ebene. Für viele Spieler bedeutete dieser Titel zugleich den letzten Triumph im Juniorenbereich – ein emotionaler und verdienter Abschluss ihrer gemeinsamen Zeit.
Bericht: Livio Schärli



