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U19-Elite: Titelverteidigung am Stämpfli Cup

Die U19-Elite gewinnt den diesjährigen Stämpfli Cup und schafft damit die Titelverteidigung.

Nachdem die U19- Junioren der SG Pilatus in ihrem Trainingslager/Turnier bereits gegen zwei Jahre ältere Teams beachtliche Leistungen erbracht hatten, durfte man gespannt sein, wie sich das Team in den heimatlichen Gefilden am Stämpfli Cup in Bern präsentieren würde.

Im ersten Spiel traf man auf die Talente aus dem Raum Basel, die HSG Nordwest. Der Start verlief recht ausgeglichen, ehe sich die Innerschweizer nach und nach etwas absetzen konnten. Immer wieder standen geduldig vorgetragene Spielzüge am Ursprung des erfolgreichen Abschlusses. Mit einer 5-Tore-Führung für die SG-Jungs ging es in die Halbzeit. Auch im zweiten Durchgang liessen sie nichts mehr anbrennen und durften mit 22:11 einen komfortablem Startsieg feiern.

Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen den BSV Bern, welcher sein erstes Spiel ebenfalls mit einem deutlichen Sieg gegen Wacker Thun erfolgreich gestalten konnte. Der Start gelang den Einheimischen um einiges besser als der SG und sie konnten schnell einmal eine 2-Toredifferenz herausspielen. Diese sollte aber nicht lange halten. Immer wieder gelang es die Mutzenabwehr über den Kreis zu überwinden. Da man aber auf Seiten der Innerschweizer die schnelle Mitte der Berner nicht recht in den Griff bekam, konnten diese den Rückstand lange in Grenzen halten. Dank zwei gut aufgelegten Torhütern zwischen den Pfosten konnten die Berner aber auf Distanz gehalten werden und die SG Pilatus konnte auch dieses Spiel mit 26:21 für sich entscheiden.

Somit stand nur noch das letzte Spiel gegen Wacker Thun zwischen den Luzernern und der erfolgreichen Titelverteidigung. Trotz mehrmaligem Warnhinweisen vor dem Unterschätzen des Gegners, gelang der Start nicht nach Mass. Die Deckung war zu passiv und so gelang es den Thunern immer wieder mittels einfacher Durchbrüche zum Erfolg zu kommen. Die Abwehr wurde somit von einem 5:1- auf ein 6:0-System umgestellt und innert Kürze konnte man sich entscheidend vom Gegner absetzen. Dieser hatte weder die Kraft noch die Mittel, um reagieren zu können, was schlussendlich zu einem klaren 27:16-Sieg der SG Pilatus führte.

Die Titelverteidigung war also Tatsache und obendrauf durfte mit Niklas Graber, ein Spieler aus dem starken SGP-Kollektiv den Preis für den besten Spieler des Turniers, notabene zum ersten Mal in der Geschichte des Stämpfli-Cups ein Kreisläufer, in Empfang nehmen. Angesprochen auf die Ehrung meinte Niklas: „Der Preis gebührt eigentlich der ganzen Mannschaft, denn ohne die Zuspiele meiner Mitspieler wäre ich gar nicht in die vielen erfolgreichen Abschlusspositionen gekommen.“

SG Pilatus: Livio Mehr, Abiram Sivanesan; Levi Wey, Elias Gallati, Mark Büchli, Neil Röttges, Lukas Süess, Leo Schnyder, Wyatt Allen, Nils Epp, Finn Schmidt, Niklas Graber, Timon Doudu.

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