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U19-Elite: Ungefährdeter Sieg gegen Genf

Die U19-Jungs zeigen in der ersten Halbzeit eine solide Abwehrleistung, was dann auch schon reicht, um das Team aus Genf zu besiegen.

Am Samstag hatten wir in der Meiersmatthalle in Kriens das Team mit den längsten Anfahrten für Auswärtsspiele der ganzen Liga zu Gast; die SG Léman Genève. Das Hinspiel endete mit einem umkämpften Unentschieden, welches zum Grossteil durch eine mangelhafte Chancenauswertung unsererseits und einer hoch emotionalen Spielart ihrerseits zustande kam. Für das Rückspiel waren also die Vorgaben der Trainer klar: Maximale Konzentration im Abschluss und eine aggressive Gangart in der Abwehr. Für das Team aus Genf war ein Sieg Pflicht, da sie stark abstiegsbedroht sind.

Zum Start in die Partie überzeugte die Mannschaft vor allem mit der geforderten hohen Aggressivität in der Abwehr. Dadurch entstand die Gelegenheit auf Gegenstösse, welche auch genutzt wurden. Im Tor konnte man sich auf Pädi Rast verlassen, welcher eine brillante erste Hälfte spielte und nur schwer zu bezwingen war. Der Gegner wirkte durch unsere Abwehrarbeit ein wenig überfordert und von der langen Anreise ein wenig müde. Gegen Ende der ersten Halbzeit schlichen sich bei uns unnötige technische Fehler sowie Ungenauigkeiten im Abschluss ein. Trotzdem schickten uns die Schiedsrichter mit einer komfortablen Führung in die Pause.

In der zweiten Halbzeit starteten wir wieder furios, konnten uns gleich durch ein paar gelungene Aktionen weiter absetzten. Ab ca. der 50. Minute brachen wir allerdings ein wenig ein und liessen uns ein Stück weit von den Genfer provozieren. Trotz den sich häufenden Fehlern und Provokationen setzten wir uns allerdings verdient mit 26:23 durch. Die unschönen Szenen des Spiels waren leider die versuchte Tätlichkeit eines Gegenspielers, der zurecht mit der rot-blauen Karte vom Feld gestellt wurde sowie eine komplett unnötige Rudelbildung nach Spielende.

SG Pilatus – SG Léman Génève 26:23 (12:7)

Meiersmatt. – 50 Zuschauer. –

SGP: Rast/Lauber; Petkovic, Thomann, Büchli, Linder, Heller, Oertli, Idrizi, Schnetzler, Hofstetter, Augugliaro, Rilak.

Bericht: Leo Thomann

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