NLB
Kein einziges Mal lag unser NLB-Team über dem rettenden Strich, folglich ist der Abstieg in die 1. Liga die logische Konsequenz. Betrachtet man jedoch den Saisonverlauf und die einzelnen Spiele stellt man fest, dass dies nicht so hätte kommen müssen. Viele Spiele oder Punkte gingen erst in der Schlussphase verloren und bis das Team endlich in der Liga angekommen war, hatten die direkten Kontrahenten schon einige Punkte mehr auf dem Konto. Ein Grund für die Baisse in der Hinrunde war sicherlich die vielen verletzungsbedingten Ausfälle, weshalb man oft mit Rumpfkadern antreten musste. Aufgrund der Kaderstärke in der Rückrunde, hätte man den Klassenerhalt aber trotzdem schaffen müssen. Mit Ineichen, Gwerder, Weingartner, S. Hess, Studer, Mühlebach/Vögtli, Riederer/Wipf/S. Stadelmann verfügte man in fast jedem Spiel über eine Startaufstellung, in welcher sämtliche Spieler NLA-Erfahrung aufweisen konnten. Zum Verhängnis wurde der SG aber die chronische Auswärtsschwäche, weshalb man einzig aus Winterthur Zählbares mit nach Hause nehmen konnte. Die Heimsiege gegen Steffisburg und Yellow/Pfadi brachten im Saisonendspurt zwar nochmals Hoffnung zurück, mit der Niederlage in Altdorf verschenkte die SG aber Big Points im Abstiegskampf. Mit einer kämpferischen Leistung holte sich das Team im letzten Meisterschaftsspiel gegen Baden noch ein beachtliches 27:27 Remis. Nach dem Doppelaufstieg in der Saison 2014/15, folgte für beide Aktivteams in der diesjährigen Spielzeit der Abstieg. Viele Spieler werden den Verein verlassen, weshalb die 1. Mannschaft der SG Pilatus im nächsten Jahr ein anderes Gesicht haben wird.
1. Liga
Die 1. Liga hatte aufgrund der zahlreichen verletzungsbedingten Absenzen einen äusserst harzigen Saisonstart. In der Folge stabilisierte man sich aber und fuhr bis zu den Weihnachten wichtige Punkte ein. Dank einer kleinen Serie distanzierte man sich zwischenzeitlich von den direkten Abstiegsrängen und zeigte dabei einige gelungene Auftritte. Mit fünf Niederlagen in Folge zum Saisonende wurde man folgerichtig aber wieder nicht hinten durchgereicht. Als Knacknuss kann dabei das Spiel in Einsiedeln herangezogen werden, als man in der 1. Halbzeit hoch führte und zum Ende klar verlor. 15 Punkte sollten am Ende nicht genug sein, um immerhin die Barrage spielen zu können. Der TV Muri wies das bessere Torverhältnis auf, weshalb die 2. Mannschaft den Gang in die 2. Liga antreten muss.
U19-Elite
Die U19-Elite musste zu Beginn der vergangenen Saison ziemlich unten durch. Viele Verletzungen liessen das Kader stetig schrumpfen und sorgten dafür, dass man im Rückraum gewaltig improvisieren musste. Dank einer guten Serie in der Rückrunde entfernte man sich jedoch entscheidend von den Abstiegsrängen und belegte zum Ende den 7. Schlussrang. Durch die Integration einiger Spieler mit Jahrgang 1999 hat man im Hinblick auf die nächste Saison bereits eine gute Grundlage geschaffen.
U17-Inter
Die gute Nachricht vorne weg. Das U17 schaffte in der Saison 2015/16 den direkten Aufstieg vom Inter ins Elite. Betrachtet man jedoch den Saisonverlauf sowie die Teamzusammensetzung kann man mit dem Gezeigten nicht zufrieden sein. Nur dank der Vergrösserung der Elite-Liga und drei Aufstiegsplätzen schaffte das Team die Promotion. 11 Siegen stehen zwei Unentschieden und fünf Niederlagen gegenüber. Obwohl das Team über viel individuelle Qualität und über unzählige Sportschüler, welche 6-7 wöchentlich trainieren verfügte, brachte es nicht die erhofften PS aufs Parkett. Besonders in der Abwehr und im kämpferischen Bereich zeigten die Junioren ungenügende Leistungen. Nach diesem Jahr sollte allen klar sein, dass Handball ein Teamsport ist und man nur gemeinsam Erfolg haben kann. Ansonsten spielt man in der kommenden Saison wieder gegen den Abstieg.
U15-Elite
Die U15-Elite zeigte solide Leistungen in der vergangenen Saison und belohnte sich dadurch mit dem 4. Rang. Trotz schwieriger Torhütersituation positionierte sich das Team hinter den Spitzenteams aus Zürich, Genf und Suhr/Aarau. Nachdem der Klassenerhalt definitiv geschafft war, wurden die beiden Leistungsträger und besten Torschützen Moritz und Ammar ins U17-Inter integriert. Obwohl dem Team nun ihre Leader fehlten, konnte man in den verbleibenden Spielen einige Punkte ergattern und auch den jüngeren Spielern Einsatzzeit geben.
Die besten Actionbilder findet ihr übrigens unter Fotoarchiv -> Saison 2015/16



